Embryokultivierung

Embryokultivierung

Eizellen, Sperma und danach Embroys werden in ein spezielles Medium (Kultivierungslösung) gegeben, das geeignete Bedingungen für deren weitere Entwicklung bietet.

Kultivierungslösungen werden jeden Tag in genauen Intervallen angepasst, sodass sie optimale und möglichst natürliche Bedingungen liefern.

Embryos werden für 2-6 Tage kultiviert und dann in die Gebärmutterhöhle transferiert.

Überzählige Embryos können kryokonserviert und für zukünftigen Einsatz gelagert werden.

Superiore Kultivierung

Das ist eine Labortechnik, die deutlich die Ergebnisse der IVF- und ET- Methode verbessert.

Durch den Einsatz spezieller Kultivierungslösungen ist es möglich die Kultivierungsdauer um 5-6 Tage (Blastozystenstadium) zu verlängern. Der Vorteil dieser Methode ist, die Möglichkeit sich die Embryos mit der höchsten Qualität für den Transfer auszusuchen, was die Chancen einer Schwangerschaft erhöht. Der Einsatz einer verlängerten Kultivierung ist hauptsächlich dann geeignet, wenn die Menge an befruchteten Eizellen hinreichend ist (5 oder mehr). Der optimale Tag für den Embryotransfer wird dabei individuell bestimmt und kann sich bei einem wiederholten IFV-Zyklus ändern.

Primo Vision

Unsere Klinik bietet unseren Patienten die Möglichkeit einer modernen Methode zur Beobachtung und Beurteilung des Embryos während der Behandlung in der Inkubationsbox. Die Box ist mit einem Mikrophon und Kameras ausgestattet, die mit einem Computer und Mikroskop verbunden sind.

Die einzigartige PrimoVision-Vorrichtung überwacht die Embryoentwicklung. Entwicklungsdaten werden stets ausgewertet und die Ergebnisse aufgezeichnet. Embryologen haben ständig die Kontrolle über die Umstände des Embryos. Ein analytisches Programm hilft den Embryologen bei der Wahl der geeignetsten Embryos für den Embryotransfer.

Außerdem ermöglichen Kameras den behandelten Paaren die Embryoentwicklung aufzunehmen.

Assisted hatching (,,Schlüpfhilfe’’)

Bis zu einer bestimmten Größe entwickelt sich das Embryo unter einer festen Schicht. Um eine Schwangerschaft zu erzielen, muss das Embryo diese Schutzschicht nach dem Transfer in den Uterus verlassen. Das ist eine superiore embryologische Technik, bei der (mit einem Laser) ein Loch in die feste Schicht geschnitten wird, durch das das Embryo die Schutzschicht verlässt. Assisted hatching wird empfohlen für Embryos mit einer starken Schutzschicht oder in Fällen von sogenanntem Implantationsversagen – das Embryo schaffte es nicht, sich im vorherigen Zyklus einzupflanzen.

Anschließend werden die reifen Embryos in den Uterus der Frau transferiert.

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