PID Präimplantationsdiagnostik

PID Präimplantationsdiagnostik

Genetische Präimplantationsdiagnostik (PID) ist eine Methode, die es erlaubt einige genetischen Abnormitäten in der Genstruktur der Embryos aufzudecken, bevor diese in den Uterus transferiert werden.

Veränderungen in der Anzahl an Chromosomen, ihrer Struktur oder einige Arten von Erbkrankheiten werden getestet. Die PID kann nur in Verbindung mit dem IVF-Zyklus eingesetzt werden - 72 Stunden nach ihrer Entwicklung - 1-2 Zellen werden dem Embryo (Blastomeren) entnommen, die noch keine bestimmte Spezialisierung haben und die der Embryo nicht missen würde. Diese Zellen werden einer genetischen Untersuchung unterzogen. Klinische Studien bestätigen, dass es dadurch keine negativen Einflüsse auf die weitere Entwicklung des Embryos gibt.

Diese Methode erhöht die Chancen einer erfolgreichen Schwangerschaft durch das Ausschließen defekt bestätigter Embroys und durch den Einsatz von Embryos in einem mit Parametern bewerteten, genetisch gesunden Zustand.

Die PID-Methode wird Paaren empfohlen, wenn:

  • das Alter der Frau über 35 Jahren liegt, was die Wahrscheinlichkeit der Geburt eines Babys mit einer abnormen Chromosomanzahl (z.B. Down-Syndrom) erhöht.
  • es bereits eine Fehlgeburt oder Geburt eines Fötus mit einer Chromosomstörung gab
  • es wiederholt zum Scheitern der IVF-Behandlung oder zu habitueller Abortneigung in frühen Phasen der Schwangerschaft kam
  • bei einem Partner eine Neuentwicklung der Chromosome zytogenetisch festgestellt wurde. Obwohl diese Einzelperson nicht benachteiligt ist, kann die Neugestaltung zur Entwicklung von genetisch gestörten Eizellen oder Spermien führen, was die Störung auf die Nachkommen übertragen könnte.
  • es Probleme bezüglich Sex in der Familie gibt (die Störungen beeinträchten nur Männer, werden aber genetisch über die Frauen übertragen).
  • einer der Partner einer Chemotherpie oder Radiotherapie unterzogen wurde/wird.
  • für die Eizellenbefruchtung im IVF-Zyklus das Sperma des Partners mit einer nichtobstruktiven Form der Azoospermie mittels der MESA- oder TESE-Methode gesammelt wurde.

Embryos ohne genetische Störung werden in den Uterus der Frau transferiert.

Vereinbaren Sie einen Termin für eine kostenlose Beratung